Raubfische

Aal (Anguilla Anguilla)
 
Ein nachtaktiver Fisch, der sich von Würmern, Insekten, kleinen Krebsen, Fischlaich und kleinen Fischen ernährt. Je nach Nahrungsangebot entwickeln sich 2 Formen. Der "Spitzkopf" und der "Breitkopf" Aal. In Gewässern mit einem guten Fischbestand sind häufiger Breitkopf Aale anzutreffen. Ab September/Oktober fangen die geschlechtsreifen Aale an abzuwandern.
 
Die gängigsten Köder sind: Tau - oder Rotwurm, Köderfische, aber auch Maden und Leber.
 
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Flußbarsch (Perca fluviatilis)
 
Er wird durchschnittlich 20 bis 40 cm groß, Exemplare bis 50 cm und darüber hinaus sind auch möglich. Der Flußbarsch lebt als Jungtier in sogenannten "Schulen", große Barsche leben in der Regel als Einzelgänger. Sein Nahrungsspektrum reicht von Würmern bis hin zu kleinen Fischen. Er ist in allen unseren Gewässern anzutreffen.
 
Beliebte Angelköder sind kleine Kunstköder, Würmer, Maden und Köderfisch
 
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Hecht (Esox lucius)
 
Der Hecht ernährt sich von Fischen aller Arten. Auch vor seinen Artgenossen macht er keinen Halt, so wie Fröschen und kleinen Säugetieren. Er erreicht eine Durchschnittsgröße von 70 bis 100 cm, Größen von 150cm und 20 Kg sind durchaus möglich. Esox lucius ist ein Standort treuer Fisch.
 
Beliebte Köder: Köderfisch, Blinker, Gummifisch, Wobbler und Spinner
 
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Quappe (Lota lota)
 
Die Quappe gehört zur Familie der dorschartigen Fische und ist der einzige Vertreter dieser Familie, der ausschließlich im Süß - und Brackwasser vorkommt. Als Jungtier ernährt sie sich von wirbellosen Tieren und später hauptsächlich von Fischen. Eine Besonderheit dieser Art ist, dass sie im Winter aktiver ist als im Sommer.
 
Bevorzugte Köder: Köderfische, im besonderen am Boden lebende Fischarten
 
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Wels/Waller (Silurus glanis)
 
Ein vorwiegend dämmerungs - und nachtaktiver Fisch, der sich von toten und lebenden Fischen, so wie von wirbellosen Tieren ernährt. Gelegentlich auch von Wasservögeln und kleinen Säugetieren. Somit ist die Geschichte vom Dackel "Waldi" ,der von einem Wels gefressen wurde, dem Märchen zuzuordnen. Der Wels kann bis zu 3 Meter, und selten darüber hinaus, groß werden. Dabei kann er Gewichte bis zu 150 Kg erreichen. Der Waller ist ein vorwiegend Nachtaktiver Fisch.
 
Köder: Wurmbündel, Köderfische
 
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Zander (Sander lucioperca)
 
Der Zander ist ein meist nachtaktiver Fisch, der sich von kleinen Fischen ernährt. Er erreicht eine Länge von etwa 1 Meter, selten bis 1,30 Meter, und kann bis zu 20 Jahre alt werden. Eine zunehmende Gefahr für unseren heimischen Zander wird der Wolgazander, der sich immer weiter ausbreitet.
 
Beliebte Köder sind: Gummifische, Köderfisch